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ESSA – oder wie schützt man ein lebendiges europäisches Kulturgut PDF Drucken E-Mail
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Wir, die Direktoren der europäischen Staatsgestüte und traditioneller Gestüte, sind dazu verpflichtet, sowohl die historischen Pferderassen unserer Länder zu erhalten, als auch die Gebäude und die Landschaft in der diese Pferde aufwachsen und weiden. Sie sind ein unwiederbringliches europäisches Kulturgut, das gehegt werden will. Darüberhinaus sind Pferde Lebewesen, die nur in einer sauberen und intakten Umwelt gedeihen. Sie garnatieren uns, dass auch noch in 50 und 100 Jahren, die Menschen einen lebendigen Zugang zur Vergangenheit erfahren können. Unsere heutige Generation ist dazu, verpflichtet die Pferde und ihre Aufzucht zu schützen. Dabei ist es nicht wichtig, ob es sich um erfolgreiche und wertvolle Sportpferde handelt oder um Rassen, die vom Aussterben bedroht sind.

Wir, die Direktoren der europäischen Staatsgstüte und traditioneller Gestüte sehen nur einen Weg dieses Unterfangen erfolgreich weiter zu führen, indem wir uns zusammenschliessen und gemeinsam eine Forderung stellen: Man sollte die historischen Staatsgestüte und die Pferde zum „Europäischen Kulturerbe“ deklarieren und ihre Auflösung, Privatisierung und Kommerzialisierung dadurch verhindern, um sie unseren Nachfahren noch lebendig zeigen zu können und nicht nur im Computer.

Wenn die Pferde den Stellenwert eines Kulturgutes inne haben, dann wird es auch verschiedenen Ministerien oder Regierungsbeamten nicht so einfach gelingen sie weg zu rationalisieren oder die Zucht dermassen einzuschränken, dass eine vernünftige Vermehrung nicht mehr garantiert wird. Die Gestüte sind in allen Ländern sind in Gefahr, denn sie benötigen die finanzielle Unterstützung der Staaten. Sie sind ein Luxus für uns, doch ein Luxus, den wir uns leisten sollten, um noch einen Bezug zur Natur und zu unserer Erde zu haben.
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 11. September 2007 )
 
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